Im Alter von 16 hörte Sebastian Wendt sein erstes Free-Jazz-Konzert und verliebte sich sofort in diese neue Klangwelt. Der Wunsch diesen Kosmos und alles Fremde zu erforschen und auf der Klarinette in allen Facetten zum Klingen zu bringen, führte ihn durch halb Deutschland, unter anderem zu Claudio Puntin, Michael Riessler, David Krakauer und schließlich an die HMTM Hannover, wo er Klarinette, Komposition und Audioprogrammierung studierte.

Der Schwerpunkt seiner kompositorischen und improvisatorischen Arbeit liegt auf der Synthese von organischen und mechanischen Abläufen und Strukturen, um daraus eine lebendig-komplexe Klangsprache zu entwickeln. Die daraus entstehenden Werke reflektieren auf unterschiedliche Art und Weise den Bezug des Individuums zur eigenen Umwelt.

Sebastian Wendt spielt Klarinette und Bassklarinette im Ensemble Megaphon, im Orchester im Treppenhaus und ist mehrfacher Gewinner des Composer Slams.

Die Arbeit als Interpret der zeitgenössischen Musik bringt ihn zusammen mit Ensembles, Komponisten und Musikern wie Frank Gratkowski, Nicola Hein, Ole Hübner, Julia Mihàly, Sara Maria Sun, Eckart Beinke, Gerald Eckert, Vinko Globokar, Helmut Lachenmann, Manos Tsangaris, Stefan Asbury, Rupert Huber, Peter Rundel, Ensemble Mosaik, Ensemble Schwerpunkt, Das Neue Ensemble, Ensemble New Babylon, Oh Ton Ensemble u.v.a.
Vielfältige Auftritte bei Festivals und Reihen wie Beethovenspiele Bonn, NDR das neue werk, Podium Festival, Arcana Festival, Niedersächsische Musiktage u.v.a.

2015/16 wurde schrieb er die Musik für das Musiktheater "Im System", das vom Club XL der Staatsoper Hannover uraufgeführt wurde

2016 erhielt er das Kompositionsstipendium des Landes Niedersachen.


Kompositionen

Repertoire